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Pia Wolf – Start im Elitefeld bei den Finals in Berlin

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Pia Wolf – Start im Elitefeld bei den Finals in Berlin

Am 3. und 4. August 2019 fanden in Berlin die Finals statt, die 10 Deutsche Meisterschaften vereinten. Schon davor sprach man von einem Sportwochenende der Superlative und wenn man dabei war, hat man etwas erlebt was sich schwer in Worte fassen lässt. Die Hauptstadt im Sportfieber, überall Plakate, man kam mit begeisterten Menschen in U- und S-Bahnen ins Gespräch und schaute auf der Fahrt zusammen den Live-Stream und feuerte dann vor Ort die Sportler gemeinsam an.

Mittendrin und dabei als Starterin war die junge Triathletin Pia Wolf vom Tria Team TB Freistett, die zur Freude der Freistetter Triathleten für die deutsche Meisterschaft im Triathlon auf der Sprintstrecke (750m Schwimmen – 21,6km Rad fahren – 5km Laufen) von der Deutschen Triathlon Union für eine Teilnahme nominiert wurde.

Gleichzeitig war diese Meisterschaft aber auch das 4. Rennen der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga. Die Fans daheim wussten aber auch dass Pia im Vorfeld einen Eisenmangel und eine Erkältung hatte. Trotzdem waren sich alle einig, dass die Entscheidung zu starten richtig war, wenn die Erkältung abgeklungen ist und sie sich gesund fühlt.

Pia Wolf ging dann also am Samstag früh engagiert mit der versammelten Elite um Laura Lindemann der Europameisterin im Sprint an den Start. Aber sie hatte das Problem, was bei allen Menschen nach einer Erkältung gleich ist. Pia fehlte die Kraft. Die sonst hervorragende Schwimmerin kam diesmal ziemlich weit hinten im Feld auf Platz 44 aus dem Wasser und da konnte man schon erkennen, dass es schwer wird das Rennen zu beenden. Pia kämpfte aber trotzdem auf der Radstrecke weiter, wurde dann aber wegen Überrundung aus dem Rennen genommen. Traurig fuhr sie dann am Rand hinter der Absperrung weiter um Richtung Wechselzone zu ihrer Trainerin Ulrike Sander zu fahren.

Die Trainerin hatte auch viel durchlebt, da sie auch Stürze auf der nicht ganz einfachen Strecke mitbekommen hatte. Als Pia dann auftauchte war das ein Gefühl zwischen Erleichterung, dass Pia heil war und der Frage wie tröstet man seine lieb gewonnene Sportlerin, die aus dem Rennen genommen wurde.

Aber es war dann bald klar, Berlin war eine Reise wert und man hat die wertvolle Erfahrung des Ablaufes einer Deutschen Meisterschaft bzw. Start bei 1. Bundesliga gemacht. Und irgendwann im Laufe des Tages bzw. des Wochenendes hat man es doch wie verdient genossen bei den Finals am Start gewesen zu sein und allgemein in Berlin vor Ort zu sein. Im Anschluss an den Start beim Triathlon machte man nämlich das was einen echten Sportler ausmacht, man schaute den anderen Sportarten zu. D. h. Pia konnte die Atmosphäre beim Bahnrad fahren, Schwimmen, beim Triathlon der Männer, Kanu fahren und dann zum Abschluss am Sonntagabend im Leichtathletikstadion voll genießen.

Und nicht nur das – zwischendrin war man auch noch in der Berliner Innenstadt unterwegs. So kam man dann also am Montagabend zum traditionellen Schwimmtreff der Freistetter Triathleten und hatte viel zu erzählen.

Die Freistetter Triathleten sind stolz auf Pia Wolf.

Ulrike Sander

 

   

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